HeuteMorgen­Übermorgen

Diskurs um unsere digitale Zukunft

HeuteMorgenÜbermorgen ist ein Ort der Anregungen zur digitalen Zukunft. Zur Information über das, was möglich ist. Im Guten wie im Schlechten. Darüber, wie die Digitalisierung die Gesellschaft und den Journalismus verändert. Und wie junge Journalistinnen und Journalisten dem Beruf neues Leben einhauchen. Es ist ein Ort für Interviews, Essays, Forschungsergebnisse, Kommentare und Rezensionen. Ein Ort der sachlichen und kritischen Auseinandersetzung, aber auch ein Ort der Kreativität.

Auf HeuteMorgenÜbermorgen geht es um die Zukunft der digitalen Gesellschaft und den Platz, den der Journalismus in ihr einnimmt. Große Themen, zugegeben. Aber es sind große Fragen, denen wir uns heute stellen müssen.

Ich beschäftige mich seit vielen Jahren in Lehre und Forschung an meinem Lehrstuhl für Fernseh- und Crossmedialen Journalismus mit den Themen Big Data und Digitalisierung. Es geht darum, gemeinsam mit den Studierenden ein Digitalbewusstsein zu schaffen.

HeuteMorgenÜbermorgen ist eine Plattform, die über die Universität hinaus sichtbar machen will, womit wir uns am Lehrstuhl beschäftigen. Ein Forum vor allem für junge Journalistinnen und Journalisten genau wie für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Sie wollen ihren Beruf und die Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten prägen. Warum darauf warten?

 HeuteMorgenÜbermorgen

Aktueller Newsfeed von HeuteMorgenÜbermorgen

Journalist? Muss man sich leisten können!

 

 

Florian Gontek ist 25 Jahre alt. Er liebt es, nah an den Menschen zu sein, ihre Geschichten zu erzählen. Auch deshalb arbeitet er seit mittlerweile zehn Jahren im Lokaljournalismus – zuerst für das Haller Kreisblatt, dann für die Allgemeine Zeitung in der namibischen Hauptstadt Windhoek und mittlerweile auch für den Kölner Stadtanzeiger. Daneben schreibt er als freier Journalist für bento und gelegentlich für sueddeutsche.de und studiert Politikwissenschaften. Warum...
„Bankenchefs werden so gut wie gar nicht mehr interviewt“

 

 

Berlin, Wiesbaden, Frankfurt: Andreas Clarysse hat einige Stationen hinter sich und kennt sich mich mit Politikberichterstattung, Wirtschaftsjournalismus, aber auch im Sport aus. Im Interview erzählt der erfahrene Korrespondent, wie er die Nähe zwischen Journalisten und Entscheidungsträgern an seinen verschiedenen Berufsstationen wahrgenommen hat. Der Beitrag „Bankenchefs werden so gut wie gar nicht mehr interviewt“ erschien zuerst auf Digitale Zukunft. ...
Journalismus und soziale Netzwerke: Gelassenheit statt Empörung

 

 

Früher war er Social-Media-Skeptiker, jetzt folgen ihm 44.000 Menschen auf Twitter: Journalist Stefan Leifert über Digitalisierung, Social Media und Neutralität. Der Beitrag Journalismus und soziale Netzwerke: Gelassenheit statt Empörung erschien zuerst auf Digitale Zukunft. ...

Zugriff auf Daten – Zugriff auf Macht?

Schauplatz London, Southbank-Centre: 2.900 Besucher in gespannter
Erwartung auf Hillary Clinton. »What happened« ist der Titel des Buchs, das sie
vorstellen wird. Und viele hier fragen sich genau das. Was ist passiert? Oder
besser: Wie konnte das passieren? Eine Frau trägt ein T-Shirt mit der Aufschrift
»I’m with Her«. Andere Besucher demonstrieren für eine 50 Prozent Frauenquote
in Parlamenten. Hier im Southbank Centre sind Clintons Fans versammelt. Und
die Standing Ovations gleich zu Beginn zeigen: Sie wollen Hillary Clinton trotzig
demonstrieren, dass der Kampf nicht umsonst war. Clinton selbst gibt sich zwar
zuweilen kämpferisch. Aber überwiegend wirkt sie ernüchtert. Sie habe zum ersten
Mal Sorge, dass der neugewählte Präsident und Oberbefehlshaber der US-
Streitkräfte selbst zum Sicherheitsrisiko werde. Sie kritisiert die erwiesene
Einflussnahme Russlands auf die Wahl. Sie spricht sogar von einem »Cyber-911«.

Das Labor für die Welt von morgen

Digitalisierung und Sport – ein Blick in die Zukunft unserer Gesellschaft

Warum soll ein Blick auf die Digitalisierungseffekte in der Welt des Sports Rückschlüsse auf die Entwicklung unserer Gesellschaft insgesamt zulassen? Eine berechtige Frage. Galt doch der Sport lange lediglich als „schönste Nebensache der Welt“. Doch wer den Sport und die damit verbundene Industrie im 21. Jahrhundert als gesellschaftlichen Faktor nicht ernst nimmt, übersieht signifikante Entwicklungen, die den Sport für die Forschung, die Wirtschaft und die Gesellschaft insgesamt relevant gemacht haben. Der Sport kann als Mikrokosmus dienen. Wenn wir neue Entwicklungen im Sport früh antizipieren und Probleme diagnostizieren, lassen sich Rückschlüsse auf gesamtgesellschaftliche Entwicklungen ziehen.

Aktuelle Themen

Hier finden Sie weitere aktuelle Beiträge zum Thema Digitalisierung

 

Aktuelle Publikationen

Buch: Wenn Maschinen Meinung machen – Journalismuskrise, Social Bots und der Angriff auf die Demokratie

Big Data, die digitale Transformation, künstliche Intelligenz – wir wissen mittlerweile, dass sich unsere Gesellschaft rasant verändert. Welche Begriffe auch immer durch die Debatte geistern, deutlich wird: Neue Technologien schaffen auch neue Probleme, die wir bisher noch nicht mal ansatzweise verstanden haben. Social Bots manipulieren die Meinungsbildung. Fake News beeinflussen Wahlen und Abstimmungen. Filterblasen und Algorithmen definieren, welche Informationen uns das Internet bereitstellt.

Wie weit geht diese Veränderung unserer Gesellschaft? Ist sie ein Angriff auf die Demokratie? Was will das Silicon Valley, von dem so viele Veränderungen ausgehen, wirklich?

Buch: Update: Warum die Datenrevolution uns alle betrifft

Die Datenwelt des 21. Jahrhunderts ist durch ein stetes Wachstum von Informationen geprägt.Viele fragen besorgt: Wie werden wir wieder Herr unserer Daten? Big Data verändert unser Leben in allen Bereichen. Dieses Buch entwickelt auf der Höhe der Diskussion für die einzelnen Lebensbereiche konkrete Positiv- und Negativszenarien. Mit zahlreichen Fallbeispielen wird ideologiefrei Licht und Schatten unserer Datenwelt dargestellt.

In ausführlichen Interviews werden die visionärsten Ansprechpartner aus Politik, Journalismus und Wirtschaft zu Wort kommen. Parallel zum Buch entsteht eine digitale Plattform, die sich zum Kompetenzzentrum für Big Data entwickeln wird.

Gewinner des getAbstract International Book Awards 2015